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So funktioniert's

Du sagst einmal, was du suchst. Jede Nacht werden die Stellenbörsen gelesen, und am Morgen stehen die passenden Stellen da. Beworben wirst du von dir selbst, nicht vom System.

1. Anmelden

Unter Anmelden deine Mailadresse eintragen. Du bekommst einen Link, klickst ihn an und bist drin — kein Passwort. Der Link gilt 20 Minuten und einmal.

2. Suchprofil einstellen — das Wichtigste

Oben auf Suchprofile. Für den Anfang gibt es Vorlagen, die du anpasst.

  • Titelwörter: was im Stellentitel stehen soll. Verglichen werden ganze Wörter; mit * auch Wortanfänge — entwickl* findet Entwickler, Entwicklerin und Entwicklung. „C++", „C#" und „.NET" sind eigene Begriffe.
  • Ausschlusswörter im Titel: was du sicher nicht willst, etwa Praktikum.
  • Ort und Umkreis: etwa Salzburg, 50 km. Gibt es einen Ortsnamen mehrmals, fragt das Formular nach, welcher gemeint ist.
  • Gehaltsuntergrenze: dein Minimum in Euro brutto im Monat. Stellen ohne Gehaltsangabe bleiben sichtbar und sind markiert — ausser du hakst das Ausblenden an.
  • Arbeitszeit, Remote, Homeoffice, Firmen ausschliessen nach Bedarf.

Wichtig: die Liste ändert sich erst am nächsten Morgen. Gerechnet wird jede Nacht ab 03:00 Uhr. Direkt nach dem Speichern sieht es aus, als hätte sich nichts getan — das ist normal. Die Liste sagt dir, wenn sie noch von vor deiner letzten Änderung ist.

3. Unterlagen hochladen — einmal, und nur wenn du willst

Unter Unterlagen: Lebenslauf, Zeugnisse, Zertifikate als PDF, DOCX oder Text, höchstens 12. Sie liegen verschlüsselt und werden nur gebraucht, wenn du dir ein Anschreiben erzeugen lässt. Was dabei mit ihnen geschieht, steht unter Was hier über dich gespeichert wird — lies das vorher.

4. Jeden Morgen die Treffer durchgehen

Oben auf Treffer. Jede Karte ist eine Stelle; steht dieselbe auf mehreren Börsen, siehst du sie einmal. Unter „Warum dieser Treffer" steht, welche deiner Regeln gepasst haben.

  • „Ort unklar" heisst: die Anzeige nennt keinen Ort, den das System findet — etwa nur ein Bundesland. Solche Stellen fallen nicht still weg; wer sie nicht sehen will, blendet sie in der Liste aus.
  • „Gehalt unklar" heisst: kein Monatsbetrag in der Anzeige. Geraten wird nicht.
  • Oben suchen, filtern und sortieren — nach Neuheit, Gehalt oder Entfernung.

5. Stellen einordnen

Auf jeder Stelle setzt du den Stand:

  • vorgemerkt — interessant, schaue ich mir an
  • beworben — die Bewerbung ist draussen
  • abgesagt oder erledigt — vorbei
  • verworfen — nichts für mich; taucht unter „neu" nicht mehr auf

Dazu eine Notiz, etwa „Gespräch am Dienstag". Der Stand hängt an der Stelle und bleibt, auch wenn dieselbe Anzeige später zusammengelegt oder getrennt wird.

6. Ein Anschreiben entwerfen lassen

Auf der Stelle „Anschreiben erzeugen". Aus deinen Unterlagen und der Ausschreibung entsteht in einigen Sekunden ein Entwurf. Er erfindet nichts und sagt offen, wo dir etwas fehlt — lies und überarbeite ihn trotzdem. Passt er nicht, verwirfst du ihn und lässt ihn neu erzeugen.

Höchstens 15 Anschreiben je Monat. Abgeschickt wird nichts — den Text übernimmst du in die Bewerbung, die du selbst bei der Firma einreichst.

7. Der Wochenbericht

Jeden Montag um 07:00 Uhr kommt eine Mail an deine Adresse: neue Treffer, was vorgemerkt ist und was bald abläuft.

Wenn wenig kommt

  • Mehr Titelwörter, mit *: „Entwickl*" statt nur „Entwickler".
  • Umkreis grösser, oder „Remote-Stellen zählen als im Umkreis" anhaken.
  • Gehaltsuntergrenze prüfen: viele Anzeigen nennen nur das KV-Minimum, das oft unter dem liegt, was tatsächlich gezahlt wird.
  • Ein paar Nächte warten: neue Quellen kommen nach und nach dazu — was sich ändert, steht unter Was neu ist.

Hängt etwas, oder stimmt etwas nicht? Sag es dem Betreiber — ein Satz genügt.